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11-08-2008

Manchmal wünsche ich mich einfach weit weg.

Am besten irgendwohin, wo mich niemand kennt. In eine fremde Stadt. Vielleicht ist genau das die Herausforderung, die man einmal im Leben braucht?

Einfach alles hinter sich lassen. Zu allen sagen, ihr könnt mich gerne haben. Ich kann auf mich alleine aufpassen.

Manchmal wünsche ich mir einfach meine Arbeit würde mehr geschätzt werden.

Die größte Herausforderung ist nicht die Arbeit. Die größte Herausforderung liegt darin so zu bleiben wie man ist obwohl einem immer mehr aufgeladen wird und niemand sieht es und schätzt es.

 

Vielleicht liegt das Problem des Menschen generell darin, alles als selbstverständlich anzusehen. Und eigentlich ist es ja auch so. Was benutzen wir nicht alles jeden Tag?

Geld, Maschinen, Gegenstände.... ja sogar Menschen.

Es gibt die Gewissheit, dass jeder Gegenstand, ja manchmal sogar Menschen ersetzbar sind.

 

Vielleicht sollte sich jeder am Abend 10 Minuten Zeit nehmen und überlegen, was alles passiert ist am Tag. Wie man sich anderen gegenüber verhalten hat. Wie man Dinge bei gleichem Input verbessern kann.

Vielleicht erkennt man dann leichter den Wert, den Menschen haben, die einem doch Nahe stehen.

Man kann natürlich auch nur so viel tun wie unbedingt nötig ist und mit dem System schwimmen. Den über dem System zu stehen kostet Kraft. Viel Kraft. Im System ist es einfach. Irgendjemand oder irgendetwas fängt einen immer auf.

Vielleicht ist es dem Menschen an sich nicht bestimmt sich zu viele Gedanken zu machen.

Ist es nicht so, dass es der Dumme im Leben viel einfacher hat? Er muss nicht ständig über irgendetwas nachdenken.

Vielleicht sollte man einfach manchmal im Leben Dinge akzeptieren, wie sie passieren.

Im Nachhinein ist es doch immer alles anders.

Und oft sagt man im Nachhinein, dass es gut war dass es so gekommen ist.

Und was ist wirklich schlimm? Es ist doch alles relativ. Schmerzen, Ängste...... im Endeffekt bist du verlassen wenn du dich auf andere verlässt.

Nur mehr wenige Freunde bleiben übrig.

Man wird mit jedem Tag den man erfolgreich über die Runden bringt ein wenig Reifer.

Ich verstehe nicht, warum ich gerade diesen Sommer so unglücklich bin. Vielleicht ist es Zeit eine Auszeit von diesem Leben zu nehmen, etwas neues anzufangen.

Es gibt da einen Menschen, der mir sehr wichtig war. Doch es schien der falsche Zeitpunkt zu sein, bereits zweimal in unserem Leben.

Die Frage ist nun, ob es das Schicksal so vorgesehen hat, dass sich unsere Linien noch ein weiteres mal kreuzen werden.

 

Ich bin froh, wenn endlich der Herbst beginnt.

Ich werde wieder alleine in meinem Zimmer sitzen oder auf der Uni sein, und keiner meiner Freunde wird wissen, dass ich diesen Sommer in 3 Monaten über 600 Stunden gearbeitet habe.

Ich bin froh, wenn ich endlich weiss, wie ich zu diesem Menschen, der mir immer noch viel bedeutet stehe.

Und ich bin froh, wenn meine Gefühle endlich vergehen würden und ich diesen Menschen vergessen könnte.

Und nach wie vor stellt sich mir jeden Tag die Frage, was ist der Sinn? Was braucht der Mensch um glücklich zu werden? Und warum ist es so schwierig, glücklich zu werden?

 

11.8.08 21:21


12-08-2008

Warum gibt es Tage, die so viel besser sind als andere Tage?

Und warum kann sich Glück und Leid in wenigen Augenblicken so abwechseln?

Gibt es so etwas wie Vorherbestimmung? 

Vielleicht gibt es ein großes Buch, in dem alles steht?

Gibt es hinter jeder kleinen Tat ein Ziel?

Wohin führt mich das Leben?

 

Ich habe heute einen Artikel über Shimpansen im Urwald gelesen.

Und ich frage mich ganz einfach: Warum? Warum tut sich der Mensch das alles an? Warum hat der Mensch begonnen, sich zu vermehren? Warum hat der Mensch begonnen, sich zu entwickeln? Warum leben wir in all diesen Zwängen? Morgens aufstehen, zur Arbeit gehen, möglichst viel bewegen. Alles was zählt ist Erfolg und Leistung. Aber gibt uns ein großes Auto, viel Geld oder schöne Frauen das Gefühl des Glücks?

 

Kann es sein, dass der Shimpanse, der im Baum sitzt und seine Banane ist oder einem anderen Affen Flöhe aus dem Fell entfernt glücklicher ist als wir Menschen?

Sind es wirklich wir, die die am weitesten entwickelte Rasse auf diesem Planeten sind?

Und doch nehmen wir uns heraus, alles an dem Planeten zu verändern, umzugestallten. Niemand kann sich gegen das System auflehnen.

Es ist zwecklos sich aufzulehnen. Wir modernen Menschen würden das gar nicht anders überleben. Wer kann sich schon einen Tag ohne Auto, Internet, warmes Wasser, Strom oder Handy vorstellen?

 

Vielleicht ist das alles so vorherbestimmt.

Doch jeder muss in diesem Buch seine Seite finden. Eine Seite, auf der geschrieben steht, wie jeder einzelne sein Glück finden kann.

Und vielleicht geht das Glück manchmal andere Wege als man sich vorstellen kann.

Nicht umsonst heisst es, dass alles anders kommt als man denkt.

Man sollte einfach mal überlegen, was einem der Tag bedeutet hat, was passiert ist, wie wichtig einem Menschen, ja Freunde sind im Leben.

Manchmal ist es unwichtig, was man macht. Es kommt nur darauf an, wie man es macht.

 

12.8.08 18:48





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